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MME Legal | Tax | Compliance

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„Das Human in HR nie vergessen“

„Das Human in HR nie vergessen“

Barbara ist Head of HR bei der Wirtschaftskanzlei MME Legal | Tax | Compliance und verantwortet dort mit ihrem Team den gesamten HR Life Cycle sowie Projekte zur Personal- und Organisationsentwicklung. Im Interview erzählt sie, was HR-Arbeit bei MME Legal | Tax | Compliance besonders macht, welches Compliance-Thema viele Unternehmen unterschätzen – und wie flair ihr Team aus einer echten Zwickmühle geholfen hat.

Erzählen Sie doch mal: Wer sind Sie und was machen Sie bei MME Legal | Tax | Compliance?

Vor kurzem wurde ich in einem Seminar aufgefordert, mich mit drei Adjektiven zu beschreiben, die mit dem Buchstaben meines Vornamens beginnen. Dabei kam heraus: Barbara, die begeisterungsfähige, beherzte und bodenständige :-)

In meiner Rolle als Head of HR kümmere ich mich mit meinem Team um den HR Life Cycle unserer Wirtschaftskanzlei. Darüber hinaus organisiere ich Projekte zur Personal- und Organisationsentwicklung und koordiniere die Führungsebene unserer Unternehmung.

Was macht die Arbeit im HR bei MME Legal | Tax | Compliance besonders?

Unsere Firmenkultur ist ein hohes Gut, dem wir Sorge tragen. Für unsere drei Gründungspartner war dies eines der Grundbedürfnisse bei der Firmengründung, und ich finde es eine grosse Leistung von allen MMEs, dass dieser Spirit 27 Jahre später und nach einem Personalwachstum von 4'566 % – von 3 auf 140 Personen :) – noch immer einer unserer wichtigsten Pfeiler ist. In den gut 6 Jahren meiner Zugehörigkeit habe ich jeden Tag eine gute Stimmung erlebt.

Welche Themen oder Herausforderungen beschäftigen Sie aktuell besonders?

Obwohl sich die Arbeitswelt gerade rasant verändert, bleiben viele klassische HR-Tätigkeiten (noch) dieselben. Die Herausforderung besteht darin, das Tagesgeschäft immer effizienter zu gestalten, damit Raum bleibt, neue Wege auszuprobieren. Die Integration von KI ist eines der grossen Themen.

Wenn Sie an die letzten Jahre zurückdenken: Was hat sich im HR am stärksten verändert?

In Grossfirmen sehe ich einen Trend, HR zu reduzieren und Prozesse auszulagern. Dadurch bewegt sich HR immer weiter vom eigentlichen Kern der Funktion, dem Menschen, weg. Ich bevorzuge einen direkteren Kontakt zu den Mitarbeitenden und habe deshalb bewusst immer in kleineren Firmen gearbeitet. Umgekehrt beobachte ich, dass HR wieder an Bedeutung gewinnt, um für Themen wie Fachkräftemangel und veränderte Ansprüche der jüngeren Generationen Lösungen zu finden.

Was ist aktuell das HR-Compliance-Thema, das die meisten Unternehmen unterschätzen?

In der Schweiz und insbesondere in der Dienstleistungsbranche haben die Unternehmen Compliance-Themen gut im Griff. Was oft „unpraktisch“ ist und deshalb vernachlässigt wird, ist der Datenschutz. Viele Bewerbungen liegen ausgedruckt auf dem Pult oder werden per E-Mail von Person zu Person weitergeleitet – teilweise inklusive Lohnangaben und persönlichen Informationen.

Wie sind Sie damals auf flair aufmerksam geworden?

Bei der Evaluation eines HR-Tools wurde uns flair empfohlen. Obwohl unsere Anfrage dort zuerst im Spam landete, hat flair dann schnell reagiert. Der „Look and Feel“ hat uns angesprochen, und wir haben das Tool genauer evaluiert.

Gab es einen Moment, in dem Sie dachten: „Okay, das macht uns die Arbeit mit flair wirklich einfacher“?

Vor der Implementierung von flair hatten wir nur ein Rekrutierungstool im Einsatz. Die restliche HR-Arbeit erledigten wir in Excellisten und Word-Dokumenten. Wir hatten Glück im Unglück: Der Provider unseres Rekrutierungstools ging Konkurs, und man hatte ungefähr drei Wochen Zeit, einen Ersatz zu finden. Wir waren damals schon an der Implementierung von flair und konnten den Bereich Rekrutierung vorziehen. Das hat uns echt aus der Patsche geholfen – und war zudem auch qualitativ eine Steigerung in der Abwicklung des Rekrutierungsprozesses.

Haben Sie eine Lieblingsfunktion oder einen Prozess in flair, auf den Sie heute nicht mehr verzichten möchten?

Wir haben einen recht komplexen Prozess der jährlichen Mitarbeiterbeurteilung bzw. des Mitarbeiterfeedbacks. Es gibt meines Wissens noch kein HR-System, das diesen Prozess genau so abwickeln kann, wie wir ihn brauchen. Mit flair konnten wir jedoch Lösungen finden, die uns die Arbeit erleichtern und für die Vorgesetzten einen echten Mehrwert bringen. Ich möchte definitiv nicht zurück zu den Bergen von Papier-Beurteilungs- bzw. Feedbackbogen.

Wenn Sie anderen HR-Teams einen Rat geben könnten – welcher wäre das?

Das Tagesgeschäft mit bodenständiger Disziplin erledigen, mit Begeisterung neue Dinge ausprobieren und beherzt Entscheidungen treffen, auch wenn diese im HR nicht immer nur angenehm sein können. Und das Wichtigste: das „Human“ in „HR“ nie vergessen.

Vielen Dank an Barbara und das Team von MME Legal | Tax | Compliance für die offenen Einblicke!

Lisa Puls • Marketing Manager • 11. Aug. 2026